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    2 – Die eine große Leidenschaft – unter vielen anderen

    Und ich werde dir so treu sein, wie ich’s damals fast schon war
    (Irgendwann)

    Während Masen in den 1980ern noch in rein instrumentalen Jazzbands wie dem „Acoustic Guitar Orchestra“ und „Point of View“ spielt, entdeckt er erst mit Ende 20 das Singen als DIE Ausdrucksform seiner Poesie wieder. Von da an nimmt der Musiker einige Jahre Unterricht bei der begnadeten Gesangspädagogin Leonore Gendris, die auch schon Nina Hagen ausgebildet hatte. Mit dem Singen kamen das Songwriting und die erste Rockband „Love’s-a-maze“ mit zunächst englischen Songs. „Aber ich wollte verstanden werden und die gesungenen Geschichten in der Sprache interpretieren, in der ich denke und mit der ich lebe.“

    Masen findet langsam aber sicher zu seinem ganz persönlichen Stil zwischen Pop, Songwriter, Bossa Nova, Chanson und Liedermacher. 2001, inzwischen lebt Masen im geliebten Kreuzberger Bergmannkiez, veröffentlicht er sein Album „Ich gucke nur, wenn du nicht guckst und hoffe, dass du’s siehst“ (Soundabout).

    Seine Songs finden nicht nur bei einer immer größeren Fan-Gemeinde Gefallen, auch die Kritiker werden aufmerksam. 2002 wird Masen mit dem Publikumspreis des Bundesdeutschen Chansonpreises Zarah ausgezeichnet und erhält 2003 für seine „unaufdringlich selbstironischen Texte und deren Unverwechselbarkeit in einem eigenen, aber nicht festgelegten lebendigen musikalischen Stil“ den Förderpreis der SWR-Liederbestenliste.

    Die äußere Anerkennung für seine Arbeit/Leidenschaft wächst, doch Masens persönliches Fragezeichen bleibt: „Die Musik, das Auftreten, das Lesen und Schreiben, die Zeit mit meinen Freunden, meine langen (und ab und an auch kürzeren) Beziehungen – im Kern ging es mir immer darum, das zu finden, was ich aus meiner Kindheit heraus nicht gelernt hatte: Den Sinn zu entdecken, in mir glücklich zu sein, im Dasein.“ (weiter)

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